Unter den nationalen und internationalen Immobilieninvestoren macht sich zunehmend ein gewisser Optimismus breit. So wollen 54% bzw. 59% der von CBRE befragten deutschen und europäischen Investoren 2021 deutlich mehr investieren als im Corona-Jahr 2020. Dabei gewinnt der deutsche Immobilienmarkt immer mehr an Bedeutung und bestätigt seinen Ruf als ‚sicherer Hafen‘ und spiegelt die im internationalen Vergleich besondere Stabilität des Marktes auch in der aktuellen Krise und vor allem danach wider.

Die diesjährige Umfrage liefert auch andere wichtige Erkenntnisse:

  • Nationale wie internationale Investoren schätzen die Aussichten auf eine schnelle Erholung des Immobilieninvestmentmarktes nach der Pandemie in Deutschland am besten ein. Mit Berlin, Frankfurt, Hamburg und München befinden sich vier deutsche Metropolen unter den Top Ten der attraktivsten europäischen Städte für Immobilieninvestitionen.
  • Trotz der durch die Pandemie beschleunigte Dezentralisierung und Flexibilisierung der Arbeitsplatzstrategien präferieren die Investoren weiterhin die Assetklasse Büro, gefolgt von Wohnen und Logistik.
  • Die Marktteilnehmer richten ihre Portfoliostrategie noch stärker auf Core-und Core plus-Immobilien aus, was auf eine ausgeprägte Risikoaversion im aktuellen Marktumfeld und eine Vorliebe für Ertragsstabilität und Sicherheit hindeutet.
  • Der Großteil der deutschen Investoren (69%) plant keine Investitionen außerhalb Europas.
  • Fast alle Investoren erwarten Preisabschläge bei Einkaufszentren und Hotelimmobilien.
  • COVID-19 hat den Fokus der Investoren auf Mieterbonität und ESG verstärkt.

Die CBRE Investor Intentions Survey 2021 wurde zwischen dem 2. Dezember 2020 und dem 19. Januar 2021 durchgeführt. Aus Deutschland nahmen 286 Investoren an der Umfrage teil, in der den Befragten eine Reihe von Fragen zu ihren Ankaufsplänen und ihren bevorzugten Strategien für Sektoren und Märkte im Jahr 2021 gestellt wurden.