Einleitung

Die COVID-19-Pandemie hat nach wie vor beispiellose Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft in Deutschland und weltweit. Diese Übersicht bietet aktuelle Einblicke in die Auswirkungen des Virus auf verschiedene Immobiliensektoren.

Aktueller Stand
  • Die von der Bundesregierung eingeführten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zeigen ihre Wirkung.
  • Mit der neuen Corona-Warn-App steht der Bundesregierung seit letzter Woche ein sinnvolles Tool zur Verfügung, um die weitere Ausbreitung von Covid-19 rechtzeitig einzudämmen. Bis dato haben laut dem Robert Koch-Institut mehr als 11,8 Millionen Smartphone-Nutzer die Corona-Warn-App in der ersten Woche nach ihrer Veröffentlichung heruntergeladen.
  • Weiter rückläufige Zahl an Neuinfektionen war und ist entscheidend für (weitere) Lockerungen, die am 6. Mai auf der Bund-Länder-Konferenz beschlossen wurden. Zuletzt sind die Corona-Fallzahlen hierzulande jedoch wieder leicht angestiegen. Auslöser hierfür waren höhere Fallzahlen in Hotspots in Berlin, Göttingen und Gütersloh. Für den Landkreis Gütersloh wurde von der nordrhein-westfälischen Landesregierung erneut ein Lockdown erlassen.
  • Kontaktbeschränkungen in Deutschland wurden grundsätzlich bis 29. Juni verlängert. Allerdings insofern gelockert, dass künftig sich auch Angehörige von zwei Haushalten treffen können.
  • Festlegung eines Notfallmechanismus (Infektions-Obergrenze): Die neue Regel sieht vor, dass die Maßnahmen verschärft werden, wenn in einem Kreis oder einer Stadt mehr als 50 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner in den vorangegangenen sieben Tagen auftreten.
  • Langsames, aber stetiges Hochfahren des gesellschaftlichen Lebens und der Wirtschaft.
  • Schrittweise Rückkehr zur Normalität, wenn auch einer neuen Normalität.
  • Trendwende in der deutschen Wirtschaft zeichnet sich ab: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni von 86,2 Punkte (nach 79,7 Punkte im Vormonat) so stark gestiegen wie nie zuvor. Vor allem die Zukunftserwartungen haben in sämtlichen Branchen zugelegt. Ebenso sind die aktuellen Markit PMI Einkaufsmanagerindizes (Verarbeitende Industrie und Dienstleistungssektor) für die deutsche Wirtschaft besser als erwartet: Der Gesamtindex stieg im Juni von 32,6 auf 45,8 Punkte und nähert sich damit wieder der 50-Punkten-Marke, die Wachstum signalisiert. Zuvor signalisierten die ZEW-Konjunkturerwartungen, dass die konjunkturelle Talsohle im Sommer 2020 durchschritten sein wird.
  • Auch wenn die jüngsten Entwicklungen Anlass zu einem weiter zunehmenden Optimismus geben, hinterlässt die Pandemie in fast allen Branchen zum Teil deutliche Spuren. Vor allem die Entwicklung am Arbeitsmarkt bleibt weiter abzuwarten. Wenngleich sich der Jobabbau von dem Rekordwert im April weiter abgeschwächt hat, stehen der Beherberungssektor, die Gastronomie, aber auch die Luftfahrtbranche und der Einzelhandel vor erheblichen Einschnitten.

Zuletzt aktualisiert am 24.06.2020

COVID-19 PANDEMIE

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