Die CBRE Geschichte beginnt im Jahr 1906 in San Francisco, als Colbert Coldwell die Immobilienfirma „Tucker, Lynch & Coldwell“ gründet. Es ist die Keimzelle eines Unternehmens, das ab 1936 unter dem Namen Coldwell, Banker & Company bekannt wird und sich in den 1940er-Jahren zu einem der größten Immobiliendienstleister für den gewerblichen Bereich im Westen der USA entwickelt.  
 
In den 1960er- und 1970er-Jahren weitet Coldwell, Banker & Company sein Angebot weiter aus. Zugleich führen die Immobilienberater eine Standortexpansion innerhalb der USA durch. Dadurch wird das Unternehmen zu einem umfassenden Immobiliendienstleister mit wachsendem Niederlassungsnetz.
 
Den nächsten Wendepunkt bildet das Jahr 1989: Mitarbeiter und externe Investoren übernehmen Coldwell, Banker & Company und forcieren das Wachstum des Unternehmens. Im Fokus der Immobilienberater steht dabei stets der Kunde mit seinen individuellen Bedürfnissen. Im Jahr 1991 erfolgt die Umfirmierung in CB Commercial.

Als Immobiliendienstleister in sämtlichen Finanzmetropolen aktiv

 

In dieser Zeit übernimmt CB Commercial führende Unternehmen aus dem Investment-Management (Westmark Realty Advisors, jetzt CBRE Global Investors, 1995; Koll Real Estate Services, 1997), dem Hypothekenbankgeschäft (L.J. Melody & Company, 1996) sowie dem Immobilienmanagement und dem gewerblichen Facility Management. Hinzu kommen Akquisitionen im Bereich Capital Markets.
 
Die Übernahme des Traditionsunternehmens Richard Ellis International (REI Limited), das bereits 1773 in London gegründet wurde, ist im Jahr 1998 der entscheidende Schritt in der weltweiten Expansion von CB Commercial. Das Unternehmen benennt sich im Zuge dessen in CB Richard Ellis um – kurz: CBRE.
 
Kurz darauf kündigt CBRE die Übernahme des namhaften Londoner Immobiliendienstleisters Hillier Parker May & Rowden an. Damit wird CBRE der erste Anbieter in der Geschichte, der als Unternehmen mit einheitlicher Eigentümerstruktur und zentraler Führung in sämtlichen wichtigen Finanzmetropolen voll integrierte Dienstleistungen rund um die Immobilie anbietet.

Führender Immobiliendienstleister in New York und London

 

Nach dem Zukauf der Insignia Financial Group 2003 steigt CBRE zum führenden Immobiliendienstleister in New York und London auf. Im Juni 2004 folgt ein erfolgreicher Börsengang. Seitdem werden Stammaktien der Klasse A an der New York Stock Exchange gehandelt. Seit 2006 wird CBRE im S&P 500 geführt.
 
2006 wird die Übernahme der Trammell Crow Company abgeschlossen. Seither ist CBRE weltweit führend als Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen für Großmieter aus der Wirtschaft, dem Gesundheitswesen und dem öffentlichen Sektor. Im Ranking der besten Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen rund um die Immobilie, das alljährlich von der International Association of Outsourcing Professionals (IAOP) erstellt wird, belegt CBRE in den Folgejahren regelmäßig den ersten Platz.
 
2011 übernimmt CBRE das Immobilieninvestment-Geschäft der niederländischen ING Group und kann sich damit als Marktführer in einem weiteren Kerngeschäftsfeld etablieren. Durch den Zukauf entsteht ein Unternehmen, das ein Investmentvermögen im Wert von rund 90 Milliarden Dollar verwaltet. Ebenfalls 2011 erfolgt die Umbenennung in CBRE Group Inc. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, Firmenidentität und Marke besser aufeinander abzustimmen.
 

CBRE wird zum weltweit größten Immobiliendienstleistungsunternehmen

 

2013 übernimmt CBRE die Norland Managed Services Ltd, den führenden Gebäudetechnik-Dienstleister in Großbritannien und Irland. Damit kann die europäische Outsourcing-Plattform für Gebäudenutzer erheblich gestärkt werden.
 
Im Jahr 2014 übernimmt CBRE Deutschland die VALTEQ Gesellschaft mbH und PREUSS Unternehmensgruppe. Während VALTEQ fokussiert auf Technische- und Umwelt Due Diligence im Gewerbeimmobilienbereich ist, ist PREUSS spezialisiert auf Projektmanagementleistungen insbesondere für neue Immobilienentwicklungen und die Sanierung von Großobjekten. Damit komplettierten sie das CBRE Dienstleistungsspektrum hervorragend. 
 
2015 wird von Johnson Controls die Sparte „Global Workplace Solutions“ (GWS) übernommen. GWS ist ein führender weltweiter Anbieter von integrierten Facility Management-Lösungen. Der Umsatz steigt in diesem Jahr erstmals über die Schwelle von zehn Milliarden US-Dollar.
 
2016 wird CBRE in der vom Forbes-Magazin erstellten Rangliste der besten US-amerikanischen Arbeitgeber auf Platz 15 gewählt. Im gleichen Jahr schafft es CBRE im Ranking des Finanzmagazins Barron’s auf Platz zwei (von insgesamt 500 Unternehmen) und das Fortune-Magazin kürt CBRE zum vierten Mal in Folge unter die „Fortune World’s most admired Companies“ der Immobilienwirtschaft. 
 
Anfang 2017 schließen sich die beiden CBRE Tochterunternehmen – die VALTEQ GESELLSCHAFT mbH und PREUSS GmbH – zur gemeinsamen CBRE PREUSS VALTEQ GmbH zusammen und bilden den CBRE Bereich „Building Consultancy & Project Management“ in Deutschland.

Meilensteine der Unternehmensgeschichte


1773
: William Ellis beginnt in London als „Erhalter und Schätzer“. Einige Jahre später nimmt er seinen Neffen Richard Ellis als Lehrling auf. Die Firma bleibt bis 1938 im Besitz der Familie Ellis und wächst kontinuierlich.

1906: In San Francisco gründet Colbert Coldwell „Tucker, Lynch & Coldwell“ – ein Unternehmen, das zunächst unter dem Namen Coldwell, Banker & Company und später als CB Commercial firmiert.
 
1995: Übernahme von Westmark Realty Advisors. Dadurch kommen Kapazitäten im Investment Management hinzu, die heute unter der Sparte „CBRE Investors“ zusammengefasst sind.
 
1996: Übernahme von LJ Melody & Co. Das Unternehmen wird zu einem bedeutenden Verkäufer und Verwalter von US-amerikanischen Gewerbehypotheken. Die Sparte firmiert heute unter der Bezeichnung „CBRE Melody“.
 
1997: Übernahme von Koll Real Estate Services. Führender Anbieter für Immobilienmanagement und Facility Management.
 
1998: Übernahme des Geschäfts von Richard Ellis außerhalb Großbritanniens. Umbenennung in CB Richard Ellis – kurz: CBRE. Präsenz in 29 Ländern. 
 
1998: Übernahme von Hillier Parker in Großbritannien.
 
1999: CBRE ist in mehr als 250 lokalen Märkten aktiv. Präsenz in Japan nach Partnerschaft mit Ikoma.
 
2001: CBRE wird nach einem Management Buyout reprivatisiert.
 
2003: Übernahme von Insignia. CBRE wird der führende Immobiliendienstleister mit wichtigen Niederlassungen in New York und London. Zusammenführung von CB Richard Ellis als weltweit einheitlichem Markennamen.
 
2004: CBRE wird erstmals an der New York Stock Exchange notiert, Tickersymbol „CBG“. Der Umsatz steigt auf über zwei Milliarden Dollar.
 
2005: CBRE steigt auf Platz 676 in die Fortune-1000-Liste ein und wird in den Russell-1000-Index aufgenommen. 
 
2006: CBRE wird 100 Jahre alt – und steigt in seinem Jubiläumsjahr in den S&P 500 auf.
 
2006: Übernahme der Trammell Crow Company.
 
2007: BusinessWeek nimmt CBRE in die Liste der 50 branchenbesten Unternehmen auf – und laut Fortune-Magazin zählt CBRE zu den 100 wachstumsstärksten Unternehmen.
 
2008: CBRE steht als erster Dienstleister für Gewerbeimmobilien in der Fortune-500-Liste.
 
2011: CBRE übernimmt das europäische und asiatische Immobilieninvestment-Geschäft von ING sowie dessen Sparte für börsennotierte Wertpapiere.
 
2011: CBRE wird von der International Association of Outsourcing Professionals (IAOP) zum besten Immobilien-Outsourcingdienstleister gewählt.
 
2011: Namensänderung zu CBRE Group, Inc. 
 
2012: CBRE steigt im IAOP-Ranking der branchenübergreifend besten Outsourcingunternehmen als erster Immobiliendienstleister in die Top 5 auf.
 
2013: CBRE übernimmt Norland Managed Services Ltd, den führenden Gebäudetechnik-Dienstleister in Großbritannien und Irland.
 
2013: CBRE wird vom Wirtschafts- und Finanzmagazin Euromoney zum zweiten Mal in Folge zum besten globalen Immobilienberater gewählt.
 
2014: Zum vierten Mal wird CBRE von Fortune zum besten Immobiliendienstleistungsunternehmen des Jahres gewählt. CBRE Deutschland übernimmt die VALTEQ Gesellschaft mbH und PREUSS Unternehmensgruppe.
 
2015: CBRE übernimmt von Johnson Controls den Geschäftsbereich „Global Workplace Solutions“ (GWS), einem weltweit führenden Anbieter integrierter Facility Management-Lösungen.
 
2016: CBRE wird vom Forbes-Magazin auf Platz 15 der besten US-amerikanischen Arbeitgeber gewählt. Das Fortune-Magazin kürt CBRE zum vierten Mal in Folge zu einem der „Fortune World’s most admired Companies“ der Immobilienwirtschaft.
 
2017: CBRE wird von der Lipsey Company im 16. Jahr in Folge zur besten Marke des Immobiliensektors gewählt. 
Die Tochterunternehmen VALTEQ GESELLSCHAFT mbH und PREUSS GmbH schließen sich zur CBRE PREUSS VALTEQ GmbH zusammen und bilden den CBRE Bereich „Building Consultancy & Project Management“ in Deutschland.