Marktreport

Hamburg Büromarkt Q4 2022

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Der Hamburger Büromarkt konnte aufgrund der zwei Großabschlüsse (Dataport ca. 40.000 m² und Hamburger Sparkasse ca. 30.000 m²) zur Mitte des Jahres das Zehn-Jahresdurchschnittsvolumen erreichen und mit einem Umsatzvolumen von 505.900 m² abschließen. Diese vereinzelten Großabschlüsse blieben jedoch im vierten Quartal aus, da Mieter und Eigennutzer im Zuge der räumlichen Veränderung vermehrt auf hybride Arbeitsformen zurückgreifen. Dadurch verringert sich zwar einerseits die Nachfrage nach großräumigen Büroflächen mit Arbeitsplätzen für jeden einzelnen Mitarbeitenden, es steigt jedoch die Bereitschaft teurere Büroflächen in zentraleren Lagen anzumieten. So fallen 75 % des Flächenumsatzes auf Gebäude mit einer modernen, hochwertigen Flächenausstattung (Kategorie A). Dies erklärt u.a. die Zunahme der gewichteten Durchschnittsmiete bei einem gleichzeitig moderaten Anstieg der Leerstandsrate. Bei bereits in Bau befindlichen Projektentwicklungen wird aufgrund gestiegener Bau- und Finanzierungskosten mit höheren Mietpreisen kalkuliert. Andere Projektentwickler warten die Entwicklungen am Markt ab, so dass die Pipeline ab Mitte 2025 wieder gut gefüllt sein wird. Das gestiegene Mietpreisniveau setzt sich ebenfalls in Nebenlagen fort. Hier werten aktuelle Neubauprojekte z.B. rund um den Normannenweg in der City-Süd Erweiterung den Bürostandort weiter auf.