Pressemitteilung
CBRE-Studie: Datengetriebene Bürowelten gewinnen an Bedeutung
20 Mai 2026
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Ass. Director|Communications
Die Ergebnisse zeigen: Die technologische Reife in Unternehmen steigt kontinuierlich. Bereits 82 Prozent der befragten Organisationen weisen heute zumindest einen mittleren Reifegrad bei der Nutzung von Workplace-Technologien auf. Gleichzeitig wächst die Zahl der Unternehmen mit einem sehr hohen Reifegrad: Drei Prozent erreichen mittlerweile die höchste Stufe der Technologieintegration – im Vorjahr lag dieser Wert noch bei null Prozent.
„Unternehmen erkennen zunehmend, dass hochwertige Daten die Grundlage für bessere Entscheidungen rund um Flächen, Nutzung und Arbeitsplatzgestaltung bilden. Die Qualität der Daten entscheidet künftig maßgeblich über die Effizienz von Büroportfolios."
Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland
Besonders deutlich wird dieser Wandel bei der Nutzung von Datenfeeds. 94 Prozent der Unternehmen integrieren heute automatisierte Datenquellen in ihre Flächenmanagementsysteme. Am häufigsten stammen diese aus HR-Systemen (86 Prozent), wodurch Unternehmen detaillierte Einblicke in Mitarbeiterstrukturen, Funktionen und Standorte erhalten.
Auch die Weiterverarbeitung dieser Daten gewinnt stark an Bedeutung. 91 Prozent der Unternehmen verfügen inzwischen über sogenannte Outbound-Datenfeeds. Besonders deutlich wächst die Nutzung von Data Warehouses, Data Lakes und webbasierten Dashboards: 54 Prozent setzen diese bereits ein – nach 42 Prozent im Vorjahr. Unternehmen schaffen damit die Grundlage für umfassendere Analysen und datengetriebene Steuerung ihrer Immobilienportfolios.
Gleichzeitig zeigt die Studie jedoch auch Defizite bei der technologischen Unterstützung hybrider Arbeitsmodelle. So verzichten 48 Prozent der Unternehmen auf digitale Tools zur Erfassung und Steuerung von Büroanwesenheiten. Dieser Anteil wächst sogar. Im Jahr 2024 waren es nur 39 Prozent.
„Es ist erstaunlich, dass fast jedes zweite Unternehmen keinerlei Technologie einsetzt, um nachzuvollziehen, wann und wie oft die Beschäftigten ins Büro kommen – und dass dieser Anteil sogar wächst. Ohne solche Daten bleibt jede Flächenoptimierung aber letztlich Raten statt Steuern.“
Stephan Leimbach, Head of Occupier Accounts & Consulting Germany bei CBRE
Reservierungssysteme für Arbeitsplätze und Besprechungsräume sind dagegen mittlerweile weit verbreitet. 77 Prozent der Unternehmen nutzen entsprechende Lösungen. Am häufigsten kommt Microsoft Outlook zum Einsatz (46 Prozent). Besonders relevant sind Funktionen wie Check-in- und Check-out-Systeme für Besprechungsräume (70 Prozent) sowie Analysen zur Raumauslastung (50 Prozent). Diese liefern wertvolle Erkenntnisse über tatsächliche Nutzungsmuster und unterstützen Unternehmen bei der Optimierung ihrer Büroflächen.
Stabil bleibt zudem die Nutzung von Building Information Modeling (BIM): 76 Prozent der Unternehmen setzen entsprechende digitale Gebäudemodelle ein – insbesondere im Facility Management (55 Prozent). BIM ermöglicht eine effizientere Verwaltung und Instandhaltung von Immobilien über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
* Die „2026 Global Workplace & Occupancy Insights“ basieren auf fünf Jahren Benchmarking-Daten und Stimmungsanalysen zur Entwicklung von Büroarbeitsumgebungen seit 2021. Die Studie wertet globale Daten ausgewählter CBRE-Kunden aus, die zusammen Büroflächen von insgesamt 28 Millionen Quadratmeter repräsentieren, mit einer durchschnittlichen Portfoliogröße von etwa 465.000 Quadratmeter. Die Auswertung liefert Erkenntnisse differenziert nach Portfoliogröße, Branche sowie Region bzw. geografischem Markt.
Weitere Informationen zu CBRE:
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBRE), ein Fortune-500- und S&P-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas, ist das weltweit größte Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen und -investitionen (basierend auf dem Umsatz im Jahr 2025). Das Unternehmen beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeitende (einschließlich der Mitarbeitenden von Turner & Townsend) und betreut Kunden in über 100 Ländern. CBRE betreut und berät seine Kunden in vier Geschäftssegmenten: Advisory (Vermietung, Verkauf, Kreditvergabe, Hypothekendienstleistungen, Bewertungen); Building Operations & Experience (Facility Management, Property Management, Flex Space & Experience, Data Centre Solutions); Project Management (Programmmanagement, Projektmanagement, Kostenberatung); Real Estate Investments (Investmentmanagement, Entwicklung).
Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. www.cbre.de