Pressemitteilung

Einzelhandelsimmobilieninvestmentmarkt dank einiger Großtransaktionen sehr dynamisch

07 Oktober 2024

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Pressekontakt

Bettina Bierhalter

Ass. Director|Communications

  • Investmentvolumen von 4,8 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen – 30 Prozent mehr als vor einem Jahr und bereits jetzt auf dem Gesamtvolumen von 2023
  • Shopping-Center erfreuen sich einer stärken Nachfrage
  • Spitzenrenditen blieben stabil


Der deutsche Einzelhandelsimmobilieninvestmentmarkt verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2024 ein Transaktionsvolumen von 4,8 Milliarden Euro, davon 1,1 Milliarden Euro im dritten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um 30 Prozent, sodass bereits jetzt das Investmentvolumen des Gesamtjahres 2023 erreicht werden konnte. Damit sind Einzelhandelsimmobilien im laufenden Jahr die stärkste Assetklasse aller Gewerbeimmobilien. Während der Anteil internationaler Investoren am Transaktionsmarkt im Jahresvergleich mit 45 Prozent annähernd stabil blieb (minus drei Prozentpunkte), ging die Portfolioquote um 35 Prozentpunkte auf 13 Prozent zurück. Deutlich zulegen konnte hingegen der Anteil der Top-7-Städte
– um 36 Prozentpunkte auf 59 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

„Das aktuelle Transaktionsgeschehen zeigt, dass sich Shopping-Center am Investmentmarkt wieder einer stärkeren Beliebtheit erfreuen. Neben den bereits abgeschlossenen Transaktionen wie dem Verkauf der Pasing Arcaden sind in den nächsten Monaten weitere Verkäufe in diesem Segment zu erwarten. Gerade wenn es sich um Value-add- und opportunistische Produkte handelt, sind diese auch für internationale Investoren interessant. Der Hauptfokus am Investmentmarkt liegt jedoch weiterhin auf lebensmittelgeankerten Objekten – sowohl seitens deutscher wie auch internationaler Investoren. High-Street-Objekte sind momentan bei Family Offices und Privatpersonen nachgefragt.“
Jan Schönherr, Head of Retail Investment

Das gute Abschneiden dieser Sub-Assetklasse im bisherigen Jahresverlauf ist insbesondere auf einige wenige großvolumige Transaktionen von Trophy-Immobilien in den deutschen Top-Städten zurückzuführen, was auch das insgesamt gute Abschneiden der Top-7-Städte erklärt. Dies ist jedoch ein aktueller Sondereffekt und dürfte sich in den kommenden Monaten wieder ausgleichen.

„Mit Blick auf den Einzelhandel zeichnet sich ein gemischtes Bild. Der robuste Arbeitsmarkt und die steigenden Löhne in Kombination mit der rückläufigen Inflation führen dazu, dass die privaten Haushalte wieder mehr konsumieren könnten, wenngleich der private Konsum zuletzt trotz günstiger Voraussetzungen ohne Schwung blieb. Hier sorgten die eingetrübten Konjunkturaussichten für eine gewisse Zurückhaltung und rückläufiger Anschaffungsneigung sowie einer höheren Sparquote.“
Dr. Jan Linsin, Head of Research Germany

Spitzenrenditen blieben stabil

Auch im dritten Quartal blieben die Spitzenrenditen in allen Segmenten weiterhin stabil. Die niedrigsten Spitzenrenditen wurden damit erneut für Lebensmittelmärkte mit 4,7 Prozent verzeichnet, dicht gefolgt von 1A-Handelsimmobilien in den sieben Top-Städten mit einer Rendite von durchschnittlich 4,84 Prozent. Fachmarktzentren erzielten eine Rendite von fünf Prozent. Shopping-Center an Premium-Standorten erreichten eine Spitzenrendite von 5,9 Prozent, was deutlich unter der Rendite von Shopping-Centern in weniger zentralen B-Standorten liegt, die 7,2 Prozent erzielten. „In den kommenden Monaten könnten jedoch die Renditen für Shopping-Center in B-Lagen ansteigen. Zumal, wenn die Verkaufsaktivitäten hier wie erwartet weitere anziehen. In den anderen Segmenten zeichnen sich keine Veränderungen ab“, erwartet Anne Gimpel, Team Leader Valuation Advisory Services bei CBRE in Deutschland.

Prognose für das Gesamtjahr 2024

„Wir sehen diverse Investmentprodukte und entsprechende Transaktionsprozesse am Markt und es zeichnen sich ein lebhaftes viertes Quartal mit entsprechenden Abschlüssen ab, sodass wir unsere Prognose für das Transaktionsvolumen im Gesamtjahr von mindestens fünf auf nunmehr sechs bis sieben Milliarden Euro anheben“, sagt Schönherr.

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Weitere Informationen zu CBRE:

CBRE Group, Inc. (NYSE:CBRE), ein Fortune-500- und S&P-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas, ist das weltweit größte Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen und -investitionen sowie ein führender Anbieter von Services für kritische Infrastrukturen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeitende und betreut Kunden in über 100 Ländern. CBRE betreut und berät seine Kunden in vier Geschäftssegmenten: Advisory (Vermietung, Verkauf, Kreditvergabe, Hypothekendienstleistungen, Bewertungen); Building Operations & Experience (Facility Management, Property Management, Flex Space & Experience, Kritische Infrastrukturen); Project Management (Programmmanagement, Projektmanagement, Kostenberatung); Real Estate Investments (Investmentmanagement, Entwicklung). 

Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. www.cbre.de