Pressemitteilung

Frankfurter Industrie- und Logistikimmobilienmarkt mit stabiler Dynamik im ersten Halbjahr

23 Juli 2025

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Pressekontakt

Bettina Bierhalter

Ass. Director|Communications

  • Flächenumsatz von 215.000 Quadratmetern – auf einem Niveau mit dem Vorjahr
  • Big-Box-Leerstand bei 1,8 Prozent
  • Spitzenmiete für Logistikimmobilien stieg in den vergangenen zwölf Monaten auf 8,40 Euro pro Quadratmeter


Der Frankfurter Industrie- und Logistikimmobilienmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Flächenumsatz von 215.000 Quadratmetern und liegt damit auf einem Niveau mit dem Vorjahreszeitraum. Rückläufig war der anteilige Flächenumsatz in Neubauten – um 22 Prozentpunkte auf 30 Prozent. Eigennutzer hatten einen Anteil von elf Prozent (minus sieben Prozentpunkte). Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

"Trotz der leicht reduzierten Nachfrage – bedingt durch die herausfordernde gesamtwirtschaftliche Lage – haben wir im ersten Halbjahr eine stabile Marktdynamik erlebt."
Marc Snehotta, Teamleader Industrial & Logistics Frankfurt

"Relevant zum Flächenumsatz beigetragen haben dabei Untervermietungen und Abschlüsse im kleineren Größensegment."
Oliver Fritz, Director A&T Services - Industrial & Logistics Frankfurt

So kamen Untervermietungen auf einen Anteil vom Flächenumsatz von 18 Prozent. Im Vorjahresvergleich deutlich zulegen konnte das Größensegment zwischen 5.000 und 10.000 Quadratmeter – um 43 Prozent auf 84.000 Quadratmeter. Das Größensegment zwischen 1.500 und 3.000 Quadratmetern legte ebenfalls deutlich zu – um 23 Prozent auf 20.000 Quadratmeter. Während die restlichen kleinen Größensegmente in etwa stabil blieben, gab es in den Größenklassen von mehr als 10.000 Quadratmetern einen Rückgang um 34 Prozent auf 62.000 Quadratmeter.

Die Spitzenmiete für Logistikflächen ist seit Ende des ersten Halbjahres 2024 um acht Prozent auf 8,40 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Im gleichen Zeitraum legte die Durchschnittsmiete um sieben Prozent auf 7,18 Euro zu. „Vor allem im Bereich von sieben bis acht Euro pro Quadratmeter passiert viel, mit vereinzelten Ausreißern nach oben“, berichtet Snehotta.

Im Vorjahresvergleich ist der Big-Box-Leerstand um 1,5 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent angestiegen. Damit befindet er sich immer noch auf einem niedrigen Niveau.

Händler (inklusive Onlinehändler) hatten einen Anteil am Flächenumsatz von 40 Prozent – was im Vorjahresvergleich einem Anstieg um 30 Prozentpunkte entspricht. Produktionsunternehmen kamen auf 30 Prozent (minus 20 Prozentpunkte) und Transport- und Logistikunternehmen auf 25 Prozent (minus elf Prozentpunkte).

Ausblick auf den weiteren Jahresverlauf

„Der niedrige Leerstand und die fehlenden Grundstücke bremsen den Flächenumsatz, der abhängig ist vom Freiwerden von Bestandsflächen. Wir erwarten ein Jahresergebnis in etwa auf Vorjahreshöhe und damit von rund 350.000 bis 400.000 Quadratmeter“, prognostiziert Snehotta.

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Weitere Informationen zu CBRE:

CBRE Group, Inc. (NYSE:CBRE), ein Fortune-500- und S&P-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas, ist das weltweit größte Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen und -investitionen sowie ein führender Anbieter von Services für kritische Infrastrukturen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeitende und betreut Kunden in über 100 Ländern. CBRE betreut und berät seine Kunden in vier Geschäftssegmenten: Advisory (Vermietung, Verkauf, Kreditvergabe, Hypothekendienstleistungen, Bewertungen); Building Operations & Experience (Facility Management, Property Management, Flex Space & Experience, Kritische Infrastrukturen); Project Management (Programmmanagement, Projektmanagement, Kostenberatung); Real Estate Investments (Investmentmanagement, Entwicklung). 

Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. www.cbre.de