Pressemitteilung
Gesundheitsimmobilieninvestmentmarkt Deutschland auch dank Großtransaktion mit dynamischem Jahresauftakt
07 April 2025
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Ass. Director|Communications
- Transaktionsvolumen von 651 Millionen Euro im ersten Quartal 2025 – Anstieg um 238 Prozent
- Großtransaktion in Hamburg mit 380 Millionen Euro prägte das Marktgeschehen
- Spitzenrendite für Pflegeheime seit Ende des ersten Halbjahrs 2024 stabil bei 5,4 Prozent
In den ersten drei Monaten 2025 verzeichnete der Gesundheitsimmobilieninvestmentmarkt Deutschland ein Transaktionsvolumen von 651 Millionen Euro. Im Vergleich zum ersten Quartal 2024 ist das ein Anstieg um 238 Prozent. Und auch abzüglich des marktbeherrschenden Abschlusses des 380-Millionen-Euro-Pflegeportfolios, das die Stadt Hamburg von Vonovia erwarb, kann der Markt zufrieden auf das erste Quartal schauen. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE. Eine über den Investmentmarkt hinausgehende Analyse des Pflegesektors bietet der heute veröffentlichte Report von CBRE und Curacon „Zukunft der Pflege in Deutschland“, welcher unter diesem Link verfügbar ist.
"Wir sehen am Gesundheitsimmobilieninvestmentmarkt Deutschland vor allem eine Nachfrage nach Neubauten sowie generell nach Core-Immobilien."
Marco Schnell, Head of Investment Advisory Services Germany
Daniel Friedrich, Director Investment Advisory Services bei CBRE, ergänzt: „Neue ausländische und insbesondere angelsächsische Investoren suchen derzeit den Markteintritt, doch sie finden bisher kaum Objekte beziehungsweise Portfolios, die ihren Renditeerwartungen entsprechen.“ Insgesamt kamen internationale Investoren jedoch nur auf einen Anteil am Investitionsvolumen von 16,2 Prozent. Das waren 26,3 Prozentpunkte weniger als noch im ersten Quartal 2024.
Größtes Segment waren Pflegeheime mit 400 Millionen Euro (plus 456 Prozent im Vorjahresvergleich), gefolgt von betreutem Wohnen mit 138 Millionen Euro (plus 166 Prozent), ambulante Gesundheitsimmobilien mit 90 Millionen Euro (plus 319 Prozent) und Kliniken mit 23,5 Millionen Euro (minus 34 Prozent). „Wir sehen ein wachsendes Interesse an ambulanten Gesundheitsimmobilien – hier wird das Transaktionsvolumen spürbar durch das Produktangebot gebremst. Für Investoren bieten Ärztehäuser eine andere Risikodiversifizierung als stationäre Gesundheitsimmobilien – und sozusagen auch eine Alternative zu einer Multi-Tenant-Büroimmobilie, nur mit der dem Segment geschuldeten Nachfragegarantie“, erklärt Anna Maria Martin, Senior Analyst bei CBRE in Deutschland.
Im Vergleich zum Jahresende 2024 blieben die Spitzenrenditen stabil. Im Vorjahresvergleich stieg die Spitzenrendite von Pflegeimmobilien jedoch um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent. „Damit hat sich der Markt auf einem Niveau eingependelt, das Käufern wie Verkäufern gerecht wird“, sagt Marcus Max, Associate Director Valuation Advisory Services bei CBRE.
Ausblick auf den weiteren Jahresverlauf
„Die Transaktionspipeline ist gut gefüllt, sodass dieses Jahr nun auch wieder die Milliarden-Euro-Grenze deutlich geknackt werden dürfte, die in den letzten zwei Jahren nicht oder nur knapp überschritten wurde“, erwartet Schnell.

Weitere Informationen zu CBRE:
CBRE Group, Inc. (NYSE:CBRE), ein Fortune-500- und S&P-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas, ist das weltweit größte Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen und -investitionen sowie ein führender Anbieter von Services für kritische Infrastrukturen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeitende und betreut Kunden in über 100 Ländern. CBRE betreut und berät seine Kunden in vier Geschäftssegmenten: Advisory (Vermietung, Verkauf, Kreditvergabe, Hypothekendienstleistungen, Bewertungen); Building Operations & Experience (Facility Management, Property Management, Flex Space & Experience, Kritische Infrastrukturen); Project Management (Programmmanagement, Projektmanagement, Kostenberatung); Real Estate Investments (Investmentmanagement, Entwicklung).
Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. www.cbre.de