Pressemitteilung

Solider Jahresauftakt am Büroimmobilieninvestmentmarkt Deutschland

07 April 2025

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Pressekontakt

Bettina Bierhalter

Ass. Director|Communications

  • Transaktionsvolumen mit 1,4 Milliarden Euro nur leicht unter dem Vorjahreswert
  • Büroimmobilien damit größte Assetklassen bei Gewerbeimmobilien
  • Internationale Investoren hatten einen Anteil von 17 Prozent – plus fünf Prozentpunkte
  • Spitzenrendite seit Jahresende im Schnitt der Top-7-Märkte stabil bei 4,96 Prozent


Im ersten Quartal 2025 verzeichnete der deutsche Büroimmobilieninvestmentmarkt ein Transaktionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro, was im Vorjahresvergleich einem leichten Rückgang um zwei Prozent entspricht. Davon entfielen 70 Prozent auf die Top-7-Märkte – 3,4 Prozentpunkte weniger als im ersten Quartal 2024. Der Anteil internationaler Investoren konnte hingegen leicht um 5,1 Prozentpunkte auf 17 Prozent zulegen. Eine Leuchtturmtransaktion war der Erwerb des Berliner Büroturms Upper West durch den deutschen Familienkonzern Schoeller. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

"Büroimmobilien stellten zum Jahresauftakt vor Einzelhandels- und Logistikimmobilien die, gemessen am Transaktionsvolumen, begehrteste Assetklasse am deutschen Gewerbeimmobilienmarkt dar. Während Transaktionen wie jene des Upper West wichtige Evidenz schaffen, stützt sich die bessere Stimmung am Büroinvestmentmarkt auch auf die positiven Signale vom Bürovermietungsmarkt, der im ersten Quartal um etwa zehn Prozent zulegen konnte."
Kai Mende, CEO Germany

Zinsentwicklung spricht für den Immobilieninvestmentmarkt

"Die Zinsentwicklung kann einen großen Einfluss auf den Immobilieninvestmentmarkt ausüben. Entscheidend sind neben den möglichen anstehenden Zinsentwicklungen auch die Renditen am langen Ende der Zinsstrukturkurve. In der kurzen Frist dürfte die EZB die Leitzinsen weiter senken, um damit zusätzliche Wachstumsimpulse für die Wirtschaft in der Eurozone zu setzen."
Dr. Jan Linsin, Head of Research Germany

Auch an den Kapitalmärkten stellt sich aktuell ein für den Immobiliensektor wieder günstigeres Niveau ein. Nachdem die Rate für den Fünf-Jahres-Euro Swap infolge der Ankündigung des Sondervermögens der Bundesregierung kurzfristig über der 2,5-Prozent-Marke lag, gaben die Finanzierungszinsen mittlerweile um knapp 30 Basispunkte nach. Und auch bei der „risikolosen“ Benchmarkrendite, die vor Kurzem noch bei 2,9 Prozent lag und damit den schärfsten Anstieg seit der Wiedervereinigung verzeichnen musste, stellt sich wieder eine gewisse Beruhigung bei der Rendite für die zehnjährige Bundesanleihe ein, die aktuell unter 2,6 Prozent liegt und damit für kalkulierbarere Investments in Immobilien sorgt. Sollte es infolge des milliardenschweren fiskalischen Impulses zu tendenziell steigenden Inflationsraten kommen, könnten inflationsindexierte Immobilien entsprechend profitieren“, erklärt Dr. Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland.

Die Nettoanfangsrenditen für erstklassige Büroimmobilien (4,96 Prozent im Schnitt der Top-7-Märkte) blieben im Verlauf des ersten Quartals in den Top-Lagen gegenüber dem Jahresende 2024 stabil.

Ausblick auf den weiteren Jahresverlauf

„Angesichts der sich abzeichnenden Transaktionen erwarten wir für das Gesamtjahr ein Investitionsvolumen am deutschen Büroimmobilienmarkt von etwa sieben Milliarden Euro“, sagt Mende. „Die sich sukzessive verbessernden Fundamentaldaten an den Nutzermärkten eröffnen gerade jetzt für mutige Investoren eine Chance sich am deutschen Büroimmobilienmarkt zu positionieren. Entsprechend registrieren wir wieder vermehrtes Interesse ausländischer Investoren, die dem deutschen Markt ein Comeback zutrauen, wie wir es nach der globalen Finanzmarktkrise gesehen haben“, ergänzt Linsin.

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Weitere Informationen zu CBRE:

CBRE Group, Inc. (NYSE:CBRE), ein Fortune-500- und S&P-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas, ist das weltweit größte Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen und -investitionen sowie ein führender Anbieter von Services für kritische Infrastrukturen. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeitende und betreut Kunden in über 100 Ländern. CBRE betreut und berät seine Kunden in vier Geschäftssegmenten: Advisory (Vermietung, Verkauf, Kreditvergabe, Hypothekendienstleistungen, Bewertungen); Building Operations & Experience (Facility Management, Property Management, Flex Space & Experience, Kritische Infrastrukturen); Project Management (Programmmanagement, Projektmanagement, Kostenberatung); Real Estate Investments (Investmentmanagement, Entwicklung). 

Seit 1973 ist CBRE Deutschland mit seiner Zentrale in Frankfurt am Main vertreten, weitere Niederlassungen befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. www.cbre.de